In diesem Jahr keine re:publica für mich. Leider. Zu viel zu tun am heimischen Schreibtisch und bei den Kunden vor Ort. In Berlin bin ich dann erst wieder am 7. Mai ... und am 23. und 24. Mai ... und ... :)
Harald Link serviert Knabberzeug und Schnittchen
In diesem Jahr keine re:publica für mich. Leider. Zu viel zu tun am heimischen Schreibtisch und bei den Kunden vor Ort. In Berlin bin ich dann erst wieder am 7. Mai ... und am 23. und 24. Mai ... und ... :)
Seit heute ist mir wieder etwas wohler. Aus einem einfachen Grund: Hier ist alles im grünen Bereich. Wir hören es auf allen Kanälen. Sie rollt an, die Kältewelle. Die frostige Gefahr bricht sich Bahn, schlägt erbarmungslos zu, sucht sich ihre Opfer.
Ok. Eigentlich ist das im Winter nichts Besonderes. Aber weil eben sonst gerade nicht so viel los ist in der Welt, über das sich zu berichten lohnen würde - Syrien, Ägypten, Weltwirtschaft, Euro-Rettung, Hunger, Krieg und Vertreibung in vielen Ländern der sogenannten dritten Welt, ACTA, SOPA, PIPA oder die Frage, was für skurile, bigotte, weltfremde Menschen da eigentlich Präsident der USA werden möchten, all das interessieren ja wirklich niemanden mehr - muss eben mal wieder der Winter ran. Headline-Macher und sicherer Quotenbringer.
Aber wissen sie was? Mir wurscht. Vollkommen. Der Winter kann kommen.
Schließlich haben die wehrhaften Nachbarskinder die Sache in die Hand genommen und sind bereit, uns zu verteidigen.
Die Defensive steht. ;)
Vielleicht haben Sie es schon gelesen: am 20. und 21. April finden in München zwei Veranstaltungen statt, deren Besuch ich aufs Wärmste empfehle (logisch, ich organisiere da auch ein klein wenig mit): Die Tagung aufbruch. museen und web 2.0 und das stARTcamp München.
Veranstaltungsorte sind die Alte Münze und der Alte Hof in München. Und um allen Nicht-Münchnern den Mund ein klein wenig wässrig zu machen, hier ein Foto der Alten Münze. Wir freuen uns drauf und wir freuen uns auf Sie!
(und wir freuen uns auch, wenn Sie als Partner oder Sponsor eine oder beide Veranstaltungen untertützen möchten)Nein, es ist nicht meine Art, Mails an mich publik zu machen. Und es ist auch nicht meine Art, mich mit Spam-Mails näher zu befassen. Aber diese Geschichte hier, die ist so klasse, dass ich ernsthaft darüber nachdenke, sie zu einem Drehbuch weiter zu entwickeln.
Abgestürzt in Mexiko. Grandios.
Hallo,
Endeavor, lassen Sie mich wissen, Ihre Entscheidung, anstatt mich warten.
Ich bin Dr. Kevin A******* Leiter des Rechnungswesens Audit Department of Credit Suisse Bank, One Cabot Square, London E14 4QJ London, hier in England. Ich schreibe Ihnen über einen geschäftlichen Vorschlag, dass eine immense Vorteil für uns beide werden. In meiner Abteilung, wobei der Manager London Regional Office, entdeckte ich eine Summe von £ 16.500.000,00 GBP (sechzehn Millionen und 500.000 Pfund Sterling) in einem Konto, das zu einem unserer ausländischen Kunden Late Business-Mogul Mr. Moises Saba Masri Billionaire gehört und er ist ein Jude aus Mexiko, dass Opfer von einem Hubschrauberabsturz 10. Januar 2010 war, tötete ihn und seine Familienangehörigen. Late Mr. Moises Saba war 46-Jährige. Auch in der Chopper zum Zeitpunkt des Absturzes war seine Frau ihren Sohn Avraham (Alberto) und seine Tochter-in-law. Der Pilot war auch bei dem Absturz ums Leben.
Die Wahl der Kontaktaufnahme mit Ihnen aus der geographischen Natur, wo Sie leben, vor allem aufgrund der Sensibilität der Transaktion und die Vertraulichkeit hier geweckt. Jetzt hat unsere Bank für keine der Verwandten zu kommen-up für die Behauptung gewartet aber niemand hat das noch nicht getan. Ich persönlich habe schon in der Suche die Verwandten erfolglos, ich suche Ihre Zustimmung an Sie als nächsten Angehörigen / Wird Zuschussempfängers mit dem Verstorbenen vorhanden, so dass die Erlöse aus diesem Konto bei £ 16.500.000,00 Great British Pounds Sterling geschätzt zu können wie die bezahlt werden nächsten Angehörigen.
Dies wird ausgezahlt oder geteilt in diese Prozentsätze 60% für mich und 40% für Sie. Alles, was ich jetzt verlangen, ist Ihre ehrliche Zusammenarbeit, Verschwiegenheit und Vertrauen, damit wir unsere Archiv Kohle und bringen diese Transaktion zu einem erfolgreichen Ende. Ich garantiere Ihnen, dass dies unter einer legitimen Anordnung, die Sie aus einer Verletzung des Gesetzes schützt ausgeführt wird.
Bitte geben Sie mir die folgenden, wie wir 7 Tage, um es durch zu haben. Dies ist sehr URGENT PLEASE.
1. Vollständiger Name:
2. Ihr direkter Mobile Number:
3. Ihre Kontakt-Adresse:
4. Beruf:
5. Name des Unternehmens:
6. Telefon:
7. Nationalität:
Nachdem sich durch eine methodische Suche, entschied ich mich, Sie zu kontaktieren hoffen, dass Sie diesen Vorschlag interessant finden. Bitte auf Ihrer Bestätigung dieser Nachricht und geben Sie Ihr Interesse werde ich Ihnen weitere Informationen liefern.
Ich danke Ihnen im Vorgriff auf Ihre positive Antwort.
Regards,
Dr. Kevin A*******
Prima, oder?
Was mich schon lange nicht mehr wundert: Dass immer mehr Personen, die ich kenne, Xing enttäuscht den Rücken kehren. Das mag viele Gründe haben; die mangelnde Social-Web-Einbindung der Plattform ist das Eine, die mangelnde Aktivität in den meisten Gruppen und die damit leider gelegentlich einhergehende mangelnde Qualität vieler Postings ist sicherlich der andere Aspekt.
Was mich allerdings mindestens genauso wundert: Dass niemand eine Alternative auf die Beine stellt (da schließe ich mich mit ein :-) ). Damit meine ich nicht irgend eine weitere x-beliebige Plattform - derer gibt es schon genug, LinkedIn lässt grüßen (letztlich auch nur ein Online-Adressbuch). Ich meine vielmehr eine Plattform, die wirklich konsequent auf Business setzt, und zwar auf das der zahllosen Einzelkämpfer, Projekt-Arbeiter etc. Wie schön wäre es, ein OpenBC zu haben, das die wichtigsten Funktionalitäten von Basecamp, Chatter, Xing/Facebook/LinkedIn und von mir aus noch weiteren Plattformen & Tools vereint. Eine Plattform, auf der gemeinsam an Projekten gearbeitet werden kann, ohne dass man sich jedes Mal zuerst auf ein Instrumentarium an Tools einigen muss. Eine Plattform, die gerne auch etwas kosten darf (eher: muss!), dafür aber in Sachen Datenschutz und Sicherheit keine bösen Überraschungen aus dem Hut zaubert.
Gibt's leider bislang noch nicht. Oder doch? Habe ich etwas übersehen? Kann ich mir nicht vorstellen.
Zur Causa Wulff ist alles gesagt. Das eigentlich tragische ist, dass wir einen Bundespräsidenten haben, der in einem solchen Haus wohnt. Ich meine: Krüppelwalmdach. Sprossenfenster. Dachgaube. Durchschnitt. Mief. Piefigkeit.
Traurig.
Lesen Sie sowas eigentlich noch? Solche Artikel, Blogposts, Beiträge, whatever, die beginnen mit "10 Dinge, die Sie unbedingt ..."? Drei Fragen, die man zuerst ... 15 Hinweise, wie man am besten ... Die 20 wichtigsten ...
Zugegeben: Sowas scheint zu funktionieren. Wenn man als funktionierend bezeichnet, Leser aufs eigene Blog oder die Website zu locken. Offenbar ist die Zahl derer, die auf der Suche nach dem ultimativen Ratschlag sind, Legion.
Aber sonst?
Würde ich auch nur einen Bruchteil der für meine Branche und für meine Interessen empfohlenen Aufzählungen solcher (in aller Regel) Social-Media-Berater-Hinweise aufaddieren, ich käme allein in diesem Jahr bestimmt auf 200 neue Fragen, 400 Tipps und 600 wichtigste Dinge, an denen ich mich und mein Handeln messen müsste. Täglich. Vor jedem Text, den ich schreibe. Vor jedem Telefonat, das ich führe. Vor jeder Art von "Networking", die ich betreibe.
Insofern, liebe Hitlistenersteller und Tippkumulierer: Ist das wirklich das richtige Akquise-Instrument? Lohnt sich der Aufwand tatsächlich? Also: Wenigstens für Euch?
Update: Jegliche Art von Internet-Mainfesten ist hiervon natürlich ausgenommen!1!!
Lieber Paketdienst [bitte hier (außer UPS) beliebigen Namen einsetzen],
leider ist es mir in aller Regel nicht möglich, innerhalb von drei Nanosekunden von meinem Schreibtisch aufzuspringen, mich zur Wohnungstür zu beamen, den Hörer der Sprechanlage in die Hand zu nehmen und mich zu melden.Drei Nanosekunden scheinen aber die Zeit zu sein, die Sie brauchen, um an der Haustür im Vorderhaus zu klingeln und danach zur Hofeinfahrt zu sprinten.
Das macht es natürlich nicht einfacher, mit Ihnen in Kontakt zu treten.
Ok, Sie haben keine Zeit. Sie bekommen auch einen Hungerlohn. Und es ist natürlich bequemer, die Pakete beim Nachbarn im Büro im Erdgeschoss abzugeben und die (vermutlich bereits vorab ausgefüllten) Zustellkarten einfach beim Verlassen des Hauses in den entsprechenden Briefkasten zu werfen.
Aber: Die Sache mit Ihrem Lohn, die müssen Sie schon selbst klären. Und wenn Ihnen Ihr job keinen Spaß macht, ist das Ihr Probklem, nicht meins.
Ich habe für eine Zustellung bezahlt. Als Kunde. Bei meinem Lieferanten. Und zwar für eine Zustellung zu mir nach Hause. Und nicht zu meinem Nachbarn. Der ist zwar nett. Noch. Ich plaudere auch gern mit ihm. Aber sein Büro ist keine Packstation.
Diese Zustellpraxis nervt. Sie nervt mich ohne Ende. Ich finde Ihr Verhalten unverschämt.